Computergeschäfte in Ihrer Nachbarschaft

Schüler brauchen Hilfe und Unterstützung, wenn sie lernen sollen, sich sozial kompetent und fair zu verhalten. Diese erhalten sie einerseits dadurch, dass ihnen bei der Lösung von Streitfällen eine bestimmte Struktur des Vorgehens vorgeschlagen wird. Andererseits erhalten sie Hilfe und Unterstützung auch durch die Anwesenheit eines Lehrers/einer Lehrerin, der/die das Gespräch am sogenannten runden Tisch leitet. Er/sie achtet darauf, dass beide Kontrahenten nacheinander zu Wort kommen und ihre Sicht der Streitsituation in Ruhe schildern können, ohne dass einer dem anderen gleich ins Wort fällt und Gegenargumente liefert. Es soll auch berücksichtigt werden, dass der Streit womöglich aus einem Missverständnis heraus oder aufgrund einer Fehlinterpretation der Gestik, Mimik oder des Verhaltens einer der beiden entstanden ist. Sehr häufig ist leider so, dass die Lehrer nicht immer sofort da sind, wenn sie gebraucht werden. Die moderne Technik mittels Computer oder PC ermöglicht neuartige Hilfe für Schüler sich sozial kompetent zu verhalten. Am PC können die Schüler soziale Medien nutzen, um z.B. losgelöst vom Alltag interessante Fragen und Themen mit fremden Menschen auszutauschen, ohne dabei einen direkten Schaden zu bekommen. Neuerdings werden auch Tablets und Smartphones genutzt, um auch in Bus und Bahn, im Pausenhof die sozialen Kontakte aufrechtzuerhalten.

Es geht nicht darum zu bestimmen, wer aktiv die Kommunikation aufnimmt, denn dies ist meistens zum Scheitern verurteilt. Bei den kooperativen Konfliktlösungsgesprächen steht das Brainstorming im Mittelpunkt. Alle Beteiligten sollten sich viel Zeit lassen, und sämtliche, auch abwegige, Lösungsvorschläge aussprechen. Es darf in dieser Phase weder eine Bewertung vorgenommen noch abfällig gelacht oder sonst irgendeine diskriminierende Bemerkung gemacht werden. Jeder hat dasselbe Recht zu Lösungsvorschlägen, und jeder darf das sagen, was ihm einfällt.